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Der Akzeptkredit
Kredite und deren Möglichkeiten und Vielfältigkeit gibt es wie Sand am Meer. Der Begriff Akzeptkredit hingegen ist weniger bekannt.
Bei einem Kredit leiht sich der Kunde Geld zum Beispiel bei einer Bank oder einem Kreditinstitut. Ein Akzeptkredit ist eine besondere Form eines Kredites.
Die Bank akzeptiert, daher auch der Name Akzeptkredit, der aus dem Latainischen von Accipere = annehmen, akzeptieren kommt, einen Wechsel des Kunden. Der Kunde verpflichtet sich aber im Gegenzug, dass er den Wechsel bzw. deren Wert vor der Fälligkeit an die Bank übergibt. Begünstigter bei einer solchen Kreditvariante ist in jedem Fall ein Gläubiger. Vorallem im Bereich des Außenhandels wird der Akzeptkredit gern verwendet, da ausländische Handelspartner in Bezug auf die Bonität nicht komplett durchschaubar sind, und somit wären die Banken in der negativen Lage, die Risiken nicht einschätzen zu können. Es könnte zu massiven Rückzahlungsausfällen kommen, wenn "normale" Kredite in diesen Bereichen vergeben würden. Ein Akzeptkredit bietet dem Kreditgeber dahingegen mehr Sicherheit.
Im Gegensatz zu anderen Krediten ist der Akzeptkredit, eine Art Sofortkredit ohne Bonitätsprüfung, ein kurzfristiger Kredit und billiger Kredit, der sich größtenteils nur bis über 3 Monate erstreckt.
Ein Akzeptkredit wird nach den Regeln und Grundsätzen des Wechselgesetzes gehandhabt und rechtlich gewertet. Wenn der Kunde diesen Wechsel bei der Bank einreicht, kann er damit die Zinsen begleichen, d.h. die Diskontierung vornehmen. Dieser Vorgang zieht die Veränderung bzw. Umdisponierung einer Kreditleihe in eine Geldleihe nach sich.
In den meisten Fällen wird ein solcher Akzeptkredit zur Bezahlung von Schulden verwendet, kann aber auch als Autokredit verwendet werden. Diese Art von Kreditnahme ist sehr effektiv für kurzfristige Zahlungen, die getätigt werden müssen, nicht nur, aber auch wegen der Kostengünstigkeit. Lediglich eine sogenannte Akzeptprovision und die Wechselsteuer müssen gezahlt werden.
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